Waldemar Lotz, ein Besendungsopfer aus Berlin, wird seit ca. 30 Jahren mit elektronischer Folter gequält.
Er ist Rußlanddeutscher, dessen Familie seit 3 Generationen in der ehemaligen Sowjetunion verfolgt wurde.
Er lebte bis 1993 im Nordkaukasus und arbeitete dort als Diplomingenieur für Hydrologie.
Wie er mir erzählte, sei die Gegend ein bevorzugtes Urlaubsgebiet von hochrangigen
Polit-Funktionären gewesen, weshalb der KGB dort besonders heftig zu Gang war.
Von den Besendungen seien noch mehrere seiner KollegInnen an seinem Arbeitsplatz betroffenen gewesen;
man habe sich indirekt darüber verständigt mit Klagen über Kopfschmerzen. 1993 immigrierte Waldemar
Lotz mit seiner Familie in die Bundesrepublik Deutschland. Wie er mir sagte, sei die Besendung während
der Verhöre durch den deutschen Geheimdienst im Übergangslager Friedland besonders heftig gewesen.
Deutsches Forum