Bei mir selbst hatte sich das Krankheitsbild im Sommer des Jahres 2000 schlagartig gewandelt: Ein bösartiger Mitbewohner begann mich ganz offenkundig durch die Wand aus seiner anliegenden Wohnung mit einer Strahlung zu traktieren, die mir äußerste Pein verursachte. Das war kaum auszuhalten, aber ich sah zunächst keine Alternative, als dieser Folter standzuhalten, bis ich 6 Wochen später zu einer Freundin flüchten und von dort aus eine andere Bleibe suchen musste. Durch diesen Terror war offenkundig geworden, dass es sich nicht um Mobilfunksender und andere ‚normale’ Funkstrahler handelte, die diese Art von Beschwerden verursachten, sondern Geräte, die dafür geschaffen sind, andere Menschen zu quälen und zu verfolgen. Die Pein hörte auch nicht mehr auf, wenn ich das Haus verließ, sondern war allgegenwärtig. Ich wusste damals so viel über Radionik, dass ich mir die Entfernungsunabhängigkeit der Wirkung damit erklärte, dass es sich um eine derartige Technologie handeln müsse. In dieser Annahme wurde ich auch durch die Tatsache bestärkt, dass ich die Emissionen des Terrorsenders nicht mit Messgeräten für elektromagnetische Strahlung erfassen konnte und sich metallische Abschirmungen als nahezu unwirksam erwiesen.
Erst im Jahr 2002 erfuhr ich von anderen Betroffenen, die über ähnliche Probleme berichteten. Auch in diesen Fällen ging der Terror von übelwollenden Nachbarn aus. An den ‚bösen Nachbarn mit der Mikrowelle’ konnte ich aber bereits seit meinem erzwungenen Wohnungswechsel im Sommer 2000 nicht mehr glauben, denn an meinem neuen Wohnort ging der Strahlenterror ohne Unterbrechung weiter. Auch der übrige Psychoterror wurde dort mit denselben Methoden fortgesetzt. Ich möchte dies hier nicht weiter ausführen, sondern Sie bitten, meine im Anhang beigefügte Zeugenaussage zu lesen, in der ich meine Beobachtungen und Erfahrungen beschreibe.
Zunächst war ich noch davon ausgegangen, dass es sich um verschiedene Gruppen von Leidensgefährten handelte – die Chemiekranken, die Elektrosensiblen, die Mobilfunkgegner und die E-Waffen-Opfer. In dem Maß aber, in dem ich meine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen in den Berichten von anderen gequälten Menschen wiederfand, schöpfte ich den Verdacht, dass möglicherweise in vielen von diesen Fällen psychotronische Waffen in verdeckter Form zum Einsatz kommen. Ich war unterwegs in ihren Häusern, um die Strahlung zu messen, ich hörte mir stundenlang an, wo wann welche Beschwerden eintreten und was hilft, sie zu lindern. Mir wurde immer klarer, dass all das, was diese gequälten Menschen berichteten, physikalisch und medizinisch gesehen, wohl kaum allein durch elektromagnetische Einflüsse des zivilen Lebens zu erklären ist. In den Jahren meiner Beratungsarbeit hatte ich gelernt, psychische Einflüsse in den Leidensgeschichten zu unterscheiden von durch Umweltfaktoren verursachten Problemen. Mit diesem Hintergrund war mir klar, dass die landläufige Unterstellung, Menschen mit solchen Beschwerden seien psychisch krank, eine interessengeleitete Diskriminierung ist, um sich aus der Verantwortung zu ziehen.
Ich sprach wiederholt mit den Vorständen des Selbsthilfevereins Elektrosensibler über meinen Verdacht, wurde aber nicht ernst genommen und belächelt. Man hielt meine Aussagen für Spinnerei. Erst im Frühjahr 2006, als ich wiederum davon zu sprechen anfing, bestätigten mir die 1. und 2. Vorsitzende, dass sie inzwischen Bescheid wussten, aber dieses Wissen vor ihren Mitgliedern weiter verheimlichen wollten, einmal, um die Existenz des Vereins nicht zu gefährden, zum anderen, um die Mitglieder nicht zu ängstigen. Vorausgegangen war, dass ein Mitglied des Vereins sein Arbeitszimmer nach Art eines Faradayschen Käfigs rundum professionell hatte abschirmen lassen. Der Aufwand erwies sich als zwecklos, der Mann litt in seinem Büro wie eh und je weiter, was nach den Gesetzen der Elektrophysik bedeutete, dass die Ursache seiner Qual kein Mobilfunksender sein konnte, wie er bis dahin angenommen hatte. Eine andere lehrreiche Begebenheit war es, dass ein in der Behandlung elektrosensibler Patienten erfahrener Münchner Arzt mit elektronischen Waffen drangsaliert wurde, als er ein Buch über Mobilfunksender schrieb. Es gelang ihm, einen solchen Angriff in Anwesenheit von mehreren Zeugen mit einer Videokamera aufzuzeichnen. Auch eine Kollegin von ihm aus Bamberg hatte Verdächtiges gefunden, als sie eine umfangreiche Fallstudie über elektrosensible Patienten erstellte und veröffentlichte. Sie hatte ihre funkgeplagten Patienten gründlich medizinisch untersucht und die Strahlenbelastung in den Wohnungen gemessen. Dabei muss ihr klar geworden sein, dass die gesundheitlichen Beschwerden nicht hinreichend mit der gemessenen elektromagnetischen Belastung erklärt werden können. Jedenfalls hat sie, wie mir aus zuverlässiger Quelle berichtet wurde, eine Petition von E-Waffen-Opfern an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags unterschrieben, was bedeutet, dass sie Bescheid weiß. Des weiteren veröffentlicht ein gelernter Funkelektroniker auf seiner Homepage (http://lochmuehle.twoday.net) die Stellungnahme von Dr. Rauni Kilde zu den Gefahren und dem Ausmaß von elektronischer Überwachung und Kontrolle. Aus seinen persönlichen Mitteilungen weiß ich, dass seine Messbeobachtungen ihm ebenfalls klargemacht haben, dass seine extremen Beschwerden nicht hinreichend mit elektromagnetischen Funkemissionen erklärt werden können.
- Re: Fallsammlung Ruth Gill Sigrun Gebhardt 11.09.2008 22:13
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- Re: Fallsammlung Ruth Gill bärbel geils 31.01.2010 12:24
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- ELF-Wellen-Fresser ´Bio-Guard´ R.Leyser 18.09.2008 19:34
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